Über uns

Ecuador gehört zu den von COVID-19 am stärksten betroffenen Ländern Südamerikas. Zu den gesundheitlichen Folgen der Pandemie, unter der besonders die arme Bevölkerung leidet, kommen soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit. Im öffentlichen Dienst wurde die Arbeitszeit von acht auf sechs Stunden reduziert und die Gehälter um bis zu 16,6 Prozent gekürzt, um die Staatsausgaben zu senken. Privatbetriebe wollen die Löhne um 25 Prozent senken.

Gegen Perspektivlosigkeit hilft Bildung, sie ist daher das Gebot der Stunde.

Aber:
Der Schulunterricht findet in Ecuador wegen Corona weitgehend online statt.  Das stellt viele Schulen, aber besonders die Schüler vor eine große Herausforderung. Denn wie sollen unterprivilegierte Kinder lernen, wenn sie kein modernes Smartphone, keinen Internetzugang, keinen Computer haben, um die Hausaufgaben im Homeschooling machen zu können?
Manche Kinder klettern unter Lebensgefahr auf Bäume, halten ihre billigen Prepaid-Handys hoch und hoffen so auf eine Internetverbindung.

Der Verein „Cucuyo – Schule der Zukunft, Ecuador e. V.“ will an einem Brennpunkt helfen. Er hat sich vorgenommen, in der Stadt Quinindé (Provinz Esmeraldas) die Bildungschancen für Kinder zu bessern. Laptops sollen gekauft, ein Elterncafé mit Internetanschluss eingerichtet werden, Lehrerinnen und Lehrern sollen die technischen Kenntnisse vermittelt werden, um die Mädchen und Jungen fit zu machen für die Zukunft.

Der Verein ist unabhängig und finanziert sich durch Spenden.

Cucuyo ist ein Wort aus einer der indigenen Sprachen Ecuadors und bedeutet Glühwürmchen. Es soll strahlen für eine bessere Welt der Kinder.

Cucuyo – Spendenkonto:

Volksbank Köln Bonn

BIC: GENODED1BRS

IBAN: DE73 3806 0186 4925 2930 11

 

Gefördert durch MIGRApolis House of Resources Bonn, einem Projekt  des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e. V.

https://migrapolis.de/